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Nasen- und Stirnhöhlen

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Nasenscheidewand Drucken E-Mail

Die Nasenscheidewand trennt beide Nasenhöhlen, bis sie sich im Nasenrachen wieder vereinigen. Von dort geht es hinter dem Zäpfchen, das Sie im Mund sehen können, in den Schlund hinunter.
Die Scheidewand besteht aus einem knorpeligen Anteil – Sie können Ihre Nasenspitze mit dem Finger hin und her bewegen – und einem weiter hinten gelegenen knöchernen festen Anteil.
Sie ist mit der Nasenschleimhaut ausgekleidet.

Bei nahezu allen Menschen ist die Scheidewand schief. Dies ist keine Diagnose und rechtfertigt selten eine sofortige Entscheidung zu einer Operation. Nur das zeitgleiche Auftreten von Nasenatmungsproblemen, die nicht anders erklärt werden können, und einer dazu passenden Abweichung der Scheidewand kann zu einer differenzierten OP-Überlegung führen. Aber auch andere Probleme können durch eine Verengung der Luftpassage entstehen.

In so einem Fall kann die Scheidewand operiert werden. Dies ist ein häufiger HNO-ärztlicher Eingriff. Durch ein Nasenloch hindurch wird ein kleiner Schnitt in der Nase geführt, die Scheidewand vorsichtig aus der Schleimhaut herausgelöst. Die schiefen und unter Spannung stehenden Anteile werden entfernt, der Knorpel wird begradigt und wieder in die Nase implantiert.
Danach wird für zwei Tage eine schützende Kunststofffolie eingelegt, die schmerzlos entfernt wird.
Feste Tamponaden sind meist nicht erforderlich und nach drei-vier Tagen ist man trotz noch notwendiger Salbenpflege wieder einsatzfähig.